Ahsoka Staffel 2: Warum Serien für das Star Wars-Universum die bessere Wahl sind

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Ahsoka Staffel 2: Warum Serien für das Star Wars-Universum die bessere Wahl sind
KI-generiert

Endlich ist der offizielle Termin veröffentlicht worden. Endlich können wir uns über Ahsoka Staffel 2 freuen. Am 20. Januar 2027 kommt dann endlich die nächste Staffel bei Disney Plus. Die spannende Frage ist ja mittlerweile, ob wir uns dort etwas vormachen, was das Thema Star Wars betrifft. Ich freue mich riesig auf die neue Ahsoka-Staffel. Aber die Frage ist ja nun: Macht das auch Sinn, das Ganze als Film darzustellen?

Serien als Epik-Ersatz für das Kino

Bei „The Mandalorian & Grogu“ war es so gewesen, dass ich den Film richtig genial fand. Für mich war es jedoch, wenn man das ganz nüchtern betrachtet, eine Aneinanderreihung von verschiedenen Serienteilen. So gesehen bin ich eher ein Fan von Serien, was Star Wars betrifft, denn dann hat man summa summarum am Ende des Tages, nach einer gesamten Staffel, wesentlich mehr Filmminuten und Erlebnisse als bei einem normalen Star Wars-Film. Statt einen millionenschweren Star Wars-Film auf die Leinwand zu quetschen, der krampfhaft versucht, eine Heldenreise irgendwie darzustellen, hat man dann immer noch die Möglichkeit, bei einer Serie wesentlich länger in den Genuss der Lieblingsfiguren zu kommen. So auch bei Ahsoka. Nehmen wir mal an, wir haben dort wieder acht Folgen mit knapp 60 Minuten – das sind acht Stunden gnadenloses Heimkino.

Natürlich sollte man Star Wars irgendwo auch auf der Kinoleinwand genießen können, da bin ich vollkommen dabei. Und das waren ja auch immer sensationelle Filme, die in der Vergangenheit gespielt haben. Aber welche Story will man im Star Wars-Universum wieder auf die Leinwand hauen, mit drei großartigen 2 1/2-Stunden-Filmen? Das wird dann doch irgendwie schwierig. Die großen Geschichten sind irgendwie erzählt und irgendwie hat man das Ganze mit Rey wahrscheinlich begraben. Rechts und links können wir Spinoffs betrachten, die versuchen, irgendwo das Zepter und das Zeitalter von Star Wars immer noch hochzuhalten. Wahrscheinlich hat man manchmal das Gefühl, dass man sich immer wieder langweiligerweise von dem Kern entfernt, bei dem es um die ersten Star Wars-Filme ging. Denn betrachten wir mal die Hauptstrecke: Da ging es um den Krieg der Sterne, um den Hauptkrieg. Nun betrachten wir Spinoffs, da betrachten wir Nebenstränge, da betrachten wir Nebenplots, die sich in einem kleinen Zeitfenster bewegen und keine große Story auf die Leinwand projizieren wollen. Da geht es um Charakterentwicklung und um Tiefe.

Die Herausforderung von komplexem Storytelling

Diese Tiefe muss entsprechend auch erreicht werden und manchmal, so glaube ich, schafft man das nur bei Serien. Ich selber schreibe ja auch Bücher, und in Büchern weiß man: Da steht wesentlich mehr drin als das, was man in einem 2 1/2-Stunden-Film überhaupt auf die Leinwand bringen kann. Da ist übrigens Stephen King mit „Es“ dran gescheitert. Nicht Stephen King selber, aber wohlweislich die Regisseure, die krampfhaft versuchen, „Es“ auf die Leinwand zu bringen. „Es“ muss man lesen, das kann man nicht einfach sehen.

Bei Ahsoka, der zweiten Staffel, erwarte ich wieder Großartiges. Die erste Staffel war schon sensationell gewesen, aber man muss auch sagen, dass da sehr viele Querverbindungen zu verschiedenen Comicverfilmungen aus dem Star Wars-Universum waren. Mittlerweile bin ich soweit, dass man wirklich sagen muss, dass man Schwierigkeiten hat, neue Fans für Star Wars zu finden, wenn man denn die alten Folgen nicht davon gesehen hat. Ich meine damit, dass bestimmte Handlungsstränge ja auch nachvollziehbar sein müssen. Warum sollte jemand neu bei Star Wars anfangen, wenn er das ganze Universum überhaupt noch nicht überblickt? Eine spannende Frage. Zumal ja die alten Filme immer noch eine andere Science-Fiction-Darstellung bzw. Performance haben als heutige Filme. Eine komplett andere Kameraführung sind wir heute gewöhnt. Man nehme auch andere Filme wie James Bond, denn die sind ja irgendwo auch noch mal komplett anders drauf und da schmunzeln wir heute. Heutige James Bond-Filme sind eine ganz andere Hausnummer.

Die Rückkehr bekannter Gesichter und neue Gefahren

Aber wieder zurück zu Ahsoka: Wir dürfen uns auf eine spannende Staffel freuen und wollen mal viel in die Waagschale legen. Denn wir bleiben bei Dave Filoni, der der kreative Kopf der Serie war und bleibt. Und das ist schon mal genial, damit wir nicht wieder einen Kulturbruch erleben werden, hoffen wir zumindest. Thrawn werden wir wiedersehen und er wird noch stärker in das Zentrum rücken. Es gibt ja die eine oder andere Literatur zum Thema Thrawn und da frage ich mich immer, ob die Schreiber und alle kreativen Köpfe, die in diesem Star Wars-Universum zusammen sind, auch darauf achten, dass sie alle ihre Geschichten aufeinander abstimmen.

Wir werden am Ende wohl behandeln, ob Ahsoka eigentlich ein Jedi ist. Das ist eine spannende Frage. Brauche ich eine Abschlussprüfung, um als Jedi leben zu können bzw. die Lehren umzusetzen? Damit können wir schon wieder etwas in die reale Welt projizieren. Wir dürfen gespannt sein, ob diese Kernfrage, die in manchen Teasern aufgeworfen wird, auch wirklich am Ende in der Serie behandelt wird. Sehr schön ist, dass Hayden Christensen als Anakin Skywalker zurückkehrt und wir ihn in dieser Rolle behalten. Allein das wäre ja schon wieder ein Bruch in der Logik und in der Kultur, die ich persönlich immer nicht leiden kann, wenn Schauspieler umbesetzt werden und man sich dann auf einmal in die gleiche Rolle mit anderem Gesicht hineindenken muss. Aber dass wir das so behalten werden, wissen wir schon seit 2025. Ebenso genial ist es, dass Ariana Greenblatt auch die Ahsoka spielen wird. Das wird ziemlich spannend werden und ich freue mich schon auf die Serie.

Was haben wir noch für Hard Facts, die irgendwo im Star Wars-Universum aufgetaucht sind? Da soll wohl Admiral Akbar zurückkehren und gegen Thrawn antreten. Sensationell! Aus „The Clone Wars“ werden wir die Mortis-Götter sehen und aus „Star Wars Rebels“ Zeb. Sensationell! Ezra Bridger ist auch wieder zu Hause und auch den werden wir wieder antreffen können, und es soll Raumschlachten geben. Das wird ja spannend werden. Wenn all das, was da noch so im Star Wars-Universum an Hard Facts bewegt ist, Wirklichkeit werden soll, dann muss man ganz ehrlicherweise sagen: Das muss man in eine Serie pressen. Kaum auszuhalten, wenn man das nur in einen einzigen Spinoff-Film drücken würde.

Bleiben wir also gespannt und hoffen wir auf einen sensationellen Serienstart im Januar 2027.

Häufig gestellte Fragen

Wann erscheint Ahsoka Staffel 2?

Die zweite Staffel von Ahsoka feiert am 20. Januar 2027 ihre Premiere bei Disney Plus.

Warum sind Serien laut Autor besser als Filme für Star Wars?

Serien bieten durch ihre längere Laufzeit deutlich mehr Platz für komplexe Charakterentwicklungen und eine tiefere Ausarbeitung der Star Wars-Lore.

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