Die Tücken der PWA-Entwicklung: Warum KI nicht immer die Lösung ist
Der Teufel steckt wie immer im Detail. Hundertprozentig fehlerfrei ist meine PWA noch nicht. Da gab es erst den Fehler mit den Tags. Zwar hatte das Tagsystem schon ganz gut funktioniert und die Grundlagen waren sogar weit richtig gewesen, aber das große Problem war zum Schluss gewesen, dass nur noch zwei oder drei Tags vergeben wurden. Das aber wollte ich gar nicht, denn ich gehe davon aus, dass meine Webseite immer weiter wächst. Zumindest hoffe ich das und hoffe, dass ich das Fahrwasser, in dem ich mich gerade befinde, weiter befahren kann und wirklich am Ende des Jahres weit über 400 Artikel pro Jahr geschrieben habe. Das ist für die Kürze der Zeit schon ziemlich beachtlich, hoffe ich zumindest. Zumindest ist das mein Ziel.
Jedenfalls war das Problem gewesen, dass nur noch die Haupttags ausgewählt wurden und nur noch die Haupttags zur Verfügung standen. Es musste also noch ein weiterer Befehl her, dass weitere Tags gebildet werden, denn ich möchte ja, dass auch neue Tags mit reinkommen und nicht nur die 20 Tags, die als Haupttags momentan zur Verfügung stehen. Die werden dann zwar noch nicht bespielt, aber die stehen vielleicht mal irgendwann später zur Verfügung, wenn man Tags zusammenfasst, und damit könnte vielleicht noch eine weitere Querverbindung entstehen. Die Möglichkeit sollte zumindest da sein. Gesagt, getan und eingebaut.
Herausforderungen beim automatisierten Lektorat
Dann war ich soweit gewesen, dass ich mittlerweile die Version 3.8.0 entworfen hatte, aber ich hatte mich dann irgendwie zu früh gefreut. Ich bin davon ausgegangen, dass dann alle möglichen Fehler schon behoben waren. Dem war aber nicht so. Das große Problem war dann noch, dass etwas längere Texte um mehr als 50 % zusammengeschrumpft wurden, wenn ich sie durch das automatische Lektorat geschoben hatte. Das ist nicht Sinn und Zweck des Ganzen, denn schließlich soll der Text ja genauso gestaltet oder strukturiert sein, wie ich ihn haben möchte. Ich möchte keinen KI-Text haben, sondern ich möchte einen lektorierten Text haben, und ein professioneller Lektor lässt den Text, den ich selber verfasst habe, weitestgehend so wie er ist, beziehungsweise ändert ihn nur so ab, dass meine Stimme nicht verändert wird. Grobe Schnitzer, Fehler oder Dopplungen können ja gerne mal rausgenommen werden, aber im Grunde soll der Text schon soweit in Ordnung sein. Das hatte im laufenden Betrieb noch nicht ganz so funktioniert, also musste wieder eine Neuerung heran.
Backend-Anpassungen und Fehlersuche
Dann bin ich selber in die Falle getappt, dass ich zwar ein Update installiert habe und neue Funktionen getestet hatte, aber die Prompts, die im Backend zur Verfügung standen, immer noch die gleichen waren. Das war natürlich sinnbefreit und ergo hatte die Update-Version nicht richtig funktioniert. Aber irgendwann bin ich drauf gekommen, dass bei weiteren Tests eventuell auch mal das Backend noch mal überarbeitet werden musste; also auch da wieder dran gearbeitet und noch mal verfeinert. Wieder war ich in dem Irrglauben gewesen, dass nun alles fehlerfrei laufen würde, aber Pustekuchen. Aktuell habe ich zum Beispiel den Fehler, dass ich bei einem reinen Text, den ich in der PWA speichern möchte, eine Fehlermeldung bekomme. Irgendeine Tabelle ist nicht richtig vorhanden beziehungsweise ein Befehl ist falsch geschrieben worden. Das heißt also, dass ich mir all diese Punkte wieder aufnehmen werde und dann heute Abend ganz locker flockig meinem Anti-Gravity übergeben werde mit der Bitte, das alles noch mal zu überarbeiten.
Technik, KI und der Faktor Mensch
Das macht schon Spaß. Es ist irgendwie schon ziemlich interessant. Trotz künstlicher Intelligenz tauchen dann immer wieder diese Fehler auf. Trotz künstlicher Intelligenz gibt es immer wieder diese Backup-Schleifen und immer wieder diese Neuerungen, die gemacht werden müssen. Und genauso wie früher müssen dennoch, trotz künstlicher Intelligenz – und das zum dritten Mal zu wiederholen –, immer wieder Testläufe gemacht werden, um sicherzustellen, dass die Technik auch so funktioniert, wie man sich das eigentlich vorgestellt hat. Darüber muss ich ein wenig schmunzeln. Ist man doch eigentlich der Meinung, dass man mit künstlicher Intelligenz sowas Heroisches gefunden hat, das weitaus intelligenter ist als die Menschheit. Aber wahrscheinlich ist es dann doch wieder nicht ganz so intelligent, weil es ja eben dann doch wieder von den Menschen erfunden wurde. Klingt ein wenig misanthropisch. Ist vielleicht auch so gemeint, das weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall macht es Spaß, weiter an der PWA zu entwickeln, und wir haben ja noch ein paar Möglichkeiten, weitere Updates zu fahren beziehungsweise Update-Versionen zu veröffentlichen.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass auf den weiteren 30 bis 40 Artikeln immer wieder neue Sachen auftauchen, bei denen ich dann der felsenfesten Überzeugung bin, dass diese noch einmal in die PWA eingebaut werden müssen. Es ist zwar momentan Jammern auf hohem Niveau, aber hey, die Entwicklung geht immer weiter. Die Entwicklung ist irgendwie nie abgeschlossen. Auch interessant, um vielleicht der zweite philosophische Gedanke.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind KI-Tools bei der Textbearbeitung oft unpräzise?KI-Modelle tendieren dazu, Texte zu stark zu verändern oder zu kürzen, anstatt lediglich die Tonalität des Autors beizubehalten, was ständige Prompt-Anpassungen erfordert.
Ist eine PWA-Entwicklung jemals wirklich abgeschlossen?Nein, da mit neuen Inhalten und Anforderungen stetig Anpassungen an Funktionalität, Tagsystemen und Backend-Strukturen nötig werden.