Nie wieder in den Tankstellenshop: Meine Erfahrung mit der ryd App
Ich bin mittlerweile ein richtiger Fan von der fillibri-App geworden. Ich hatte sie mal in einem kurzen Spot gesehen, vermutlich in den sozialen Medien – genau weiß ich das nicht mehr. Man sah einen Motorradfahrer, der noch nicht mal den Helm abgenommen hatte, sein Handy rausholte und in der App auf „Tanken“ klickte. Dann betankte er logischerweise physisch sein Moped, klickte auf „Bezahlen“ und konnte fahren. Das fand ich total faszinierend. Als Technikfan habe ich mir die App natürlich gleich runtergeladen und geschaut, ob es überhaupt Tankstellen bei uns in der Nähe gibt. Tatsächlich liegen auf meinem Weg zur Arbeit genau zwei Tankstellen, die fillibri unterstützen.
Komfort und Gesundheit an der Zapfsäule
Was ich genial finde, ist einfach die Tatsache, dass ich nicht mehr in dieses Häuschen reinlaufen muss, sondern tanken kann, wie ich lustig bin, dann auf „Bezahlen“ klicke und weiterfahre. Zumal die eine oder andere Tankstelle bei uns von Rauch durchzogen ist. Irgendjemand raucht da entweder im Backoffice oder es zieht da jedes Mal rein, ich habe keine Ahnung. Jedenfalls riechen manche Tankstellen ekelhaft nach Rauch und ganz ehrlich: Ich möchte nicht wegen des Tankens Lungenkrebs bekommen. Jedenfalls stehe ich mit dem Rauchen sowieso auf Kriegsfuß. Dank der App brauche ich nur an die Zapfsäule ranfahren, den Knopf drücken, tanken und weiterfahren. Das hat übrigens auch beim letzten Mal mit der AdBlue-Zapfsäule funktioniert, was ich richtig genial fand.
Reaktionen und Zukunftspotenzial
Manchmal schauen die Leute etwas komisch, wenn man tankt und dann einfach weiterfährt. Mittlerweile mache ich mir manchmal den Spaß draus, manche anzuschauen, ihnen ein „Psst“ mit dem Finger auf dem Mund zuzuraunen, einzusteigen und wegzufahren. Natürlich habe ich vorher schon bei fillibri bezahlt. Ich stelle mir dann vor, wie manche in den Shop zur Kassiererin rennen und sagen: „Ich habe das Kennzeichen!“ Die schaut dann nur auf ihren Monitor und sagt: „Ja, und? Der hat schon bezahlt.“ Mich wundert wirklich, dass solche Dinge nicht automatisch von anderen übernommen werden, aber ich glaube, die App ist einfach viel zu unbekannt.
Das wundert mich eigentlich, denn als Tankstellenbesitzer wäre es doch genial, nur noch von 8:00 bis 17:00 Uhr offen zu haben und ansonsten die Zapfsäule vollautomatisch laufen zu lassen. Was macht eine Tankstelle darüber hinaus denn teuer? Logischerweise das Personal, das man vorhalten muss, um eben abzukassieren. Dieser reine Abkassiervorgang – ach du meine Güte, das kennt man ja alles aus dem Ausland – kann auch gerne per Karte oder App gesteuert werden. Der Entwicklung von fillibri sei Dank geht das nun ganz automatisch.