Die 1000-Artikel-Challenge: Mein Weg zu mehr Sichtbarkeit und Content-Struktur
Nachdem ich jetzt einige technische Hürden beseitigt habe, möchte ich mir selber eine Challenge stellen, wie wir heutzutage neudeutsch sagen. Wir haben aktuell noch 103 Tage bis Silvester. Heute schreiben wir den 20.09.2026, und an diesem Sonntag habe ich für mich einfach mal festgelegt, dass ich bis zum Ende des Jahres auf meinem ganz persönlichen Blog, auf meiner Webseite, auf meiner Autorenseite 1000 Artikel haben möchte. Aktuell habe ich es durch die PWA (Progressive Web App) geschafft, in diesem Jahr bereits 88 Artikel zu schreiben. Das ist für manchen professionellen Blogger ein Witz, das muss man ja auch mal dazu sagen, aber für mich selbst war das schon mal eine erste Herausforderung.
Ein smarter Workflow ohne KI-Inhalte
Jetzt habe ich die Möglichkeit geschaffen, über meine PWA die Inhalte möglichst smart auf meine Webseite zu bekommen. Da ist nichts KI-generiertes dran, außer die Bilder. Die KI spielt höchstens beim Lektorat und bei der Rechtschreibung eine große Rolle, was zuweilen durchaus mal notwendig ist. Hier und da wird im Hintergrund eben auch mal ein Technik-Check abgeprüft, wenn ich irgendwas behaupte, das vielleicht gar nicht stimmt. Das sollte dann durchaus auch mal geprüft werden. Auch wenn die KI logischerweise hier und da halluziniert, aber es wird besser und man soll das eigene Gehirn ja nicht abschalten, nicht wahr? Die Challenge lautet also: Bis zum Ende des Jahres 1000 Artikel auf die Webseite zu bringen.
Die Suche im Wandel: KI vs. Google
Hintergrund dabei ist, dass ich es prüfen möchte, rein wissenschaftlich und auch empirisch gesehen, inwiefern ich es schaffe, nur durch die Artikel organisch bei Google weiter relevant zu werden. Gleichwohl wissen wir, wie ich es schon mal in einem anderen Artikel beschrieben habe, dass Google momentan dabei ist, die Inhalte immer weniger darzustellen, das heißt, es werden vermehrt KI-generierte Inhalte ausgespielt. Die eigentlichen Webseiten und Links zu einem jeweiligen Thema werden gar nicht mehr so verarbeitet beziehungsweise auch von den Leuten wahrgenommen, das muss man ja auch mal sagen.
Auf der anderen Seite sind die großen KI-Plattformen mittlerweile halbe Suchmaschinen und Google folgt dort einfach einem Trend. Früher mussten wir einem Roboter, einem Googlebot, vertrauen, der uns die Links beschafft hat, die wir brauchten, wenn wir eine Information gesucht haben. Mittlerweile bringt uns da die KI weiter. Ich nehme mich da ja selber nicht aus. Früher hat man google.de aufgerufen und seine Suche eingetragen. Heute ist der erste Knopf ChatGPT oder Gemini, um Fragen zu beantworten, da man dort in einen Dialog gehen kann. Das ist weitaus schöner als mit einem reinen kryptischen Link-System zu arbeiten. Das muss man anerkennenderweise einfach mal so sagen, das ist eine ganz normale Entwicklung.
Relevanz und die Zukunft des Bloggens
Ich behaupte einfach mal ganz steif und fest – und da braucht man auch kein großartiger Wissenschaftler zu sein, um das Ganze zu bestätigen –, dass sich organisch gesehen wahrscheinlich nicht sehr viel auf meiner Webseite tun wird, auch wenn ich dort 1000 super intelligente Artikel veröffentliche. Machen wir uns nichts vor: Ein Großteil der Artikel, sagen wir mal sportlich gesehen 90 %, werden von Google zwar registriert, aber keine großartige Relevanz haben. Es ist eben eine Autorenwebseite, und genau wie in diesem Artikel berichte ich zwar über eine Challenge, aber am Ende des Tages lesen das Leute, die mich sehen wollen oder etwas über mich lesen wollen; die können das dann nachprüfen.
Aber jetzt mal ganz ehrlich formuliert: Es werden wenige Menschen dabei sein, die mich gar nicht kennen, die diesen Artikel hier lesen. Diesen Artikel lesen nur Menschen, die mich kennen oder etwas Neues über mich erfahren wollen, aber ansonsten wird dieser Artikel niemals in einer Google-Suche auftauchen. Aber das ist mir im ersten Schritt erst einmal egal. Mir geht es wirklich darum, dass ich mir selber beweisen kann, dass ich über die PWA Artikel auf die Webseite bringen und veröffentlichen kann und damit einen super smarten Workflow geschaffen habe, der nichts mit KI-generierten Inhalten zu tun hat. Das ist ja das Wichtige dabei. Diese Inhalte sind wirklich von mir selbst gestrickt.
Gleichzeitig kann ich über meine Bücher bloggen, kann über die Dinge bloggen, die mir wichtig sind, und vielleicht gibt es dann in der Zukunft wieder die Möglichkeit, dass man einfach in den Austausch gehen kann. Vielleicht wird es irgendwann mal wieder so relevant sein, dass man sagt: Mensch, es wäre schön, wenn die Menschen bloggen, wenn die Menschen ihre persönlichen Inhalte wieder darstellen, unabhängig von den verschiedenen Social-Media-Plattformen. Denn vorgestern war es Facebook, gestern war es Instagram, heute ist es TikTok. Tja, welche Social-Media-Plattform ist denn morgen relevant? Das muss man ja auch dazu sagen. Meinen Blog habe ich für meine Inhalte und ich werde mal schauen, dass ich nebenbei etwas entwerfe, wie ich diese verschiedenen Social-Media-Plattformen irgendwie bespielen kann. Warten wir mal ab.