Google, KI und die Zukunft des Bloggens

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Ein Mensch arbeitet konzentriert an einem Laptop in einer hellen, inspirierenden Umgebung.
KI-generiert

Ich weiß gar nicht mehr, auf welcher Webseite, bei welchem Magazin oder Blogbeitrag ich das gelesen hatte: Google denkt darüber nach, den Webseitenbetreibern, die die Texte für die KI liefern, Geld auszuzahlen. Es gibt wohl schon Rahmenverträge oder Abkommen mit Verlagen, bei denen Texte bereits von Google gezogen werden. Machen wir uns nichts vor: Irgendwann wird es wieder so sein, dass man bei Google keine Links oder Webseiten mehr sieht, vielleicht erst am zweiten Reiter. Der KI-Modus wird immer wichtiger.

Das Ende der klassischen Suche?

Wer fragt denn schon nach oder geht wirklich noch auf die Links? Wer forscht da wirklich noch nach? Das dürften die wenigsten sein. Insbesondere die Jugend geht bei der Suche nach Informationen gar nicht mehr tiefer. Die Informationen, die über die KI geliefert werden, sind diejenigen, die als relevant gelten. Die KIs sind die neuen Suchmaschinen. So kann man es adäquat ausdrücken. Das macht irgendwo auch Sinn.

Früher haben wir ein Keyword gesucht, eine Phrase oder sonst was, bekamen eine Webseite angezeigt und haben uns da erst mal durchgeklickt, um die Antwort zu finden. Die ersten zehn Treffer waren meistens relevant. Danach war die Klickrate gegen null. Was heißt das für die Zukunft? Lohnt es sich überhaupt noch, diesen Blog zu betreiben? Macht es Sinn, ein Wort nach dem anderen aneinanderzureihen, um ein Monstrum von einem Blog aufzubauen, das am Ende kein Mensch liest?

Strategiewechsel und die Rückkehr zum Wesentlichen

Ich sage einerseits: Ja, doch, das macht irgendwo Sinn. Vielleicht gibt es wieder die Möglichkeit, dass die Menschen direkt auf die Webseite kommen. Wahrscheinlich muss man im jeweiligen Umfeld die Webseite bewerben, nicht nur organisch über Google wachsen. Diese Zeiten sind meines Erachtens sowieso lange vorbei. Über soziale Netzwerke kann man seine Besucher ziehen, dahingehend wird das relevant werden. Über die Google-Suche selbst eher weniger.

Über die KI-Suche? Hm, das kann interessant werden, wenn die KI empfiehlt: „Es gibt da einen Autor, der interessante Bücher schreibt.“ Aber auch da ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass man dort genannt wird. Ich glaube, der Erfolg stellt sich wieder so ein wie vor Zeiten des Internets. Es wird soweit sein, dass die Leute wieder Mundpropaganda machen und darauf der Schwerpunkt im Marketing liegen wird.

So gesehen werden soziale Netzwerke vielleicht doch wieder interessant. Sie werden momentan zwar vom „Slop“, von KI-Texten und gefakten Beiträgen überrannt, sodass sich die Leute immer weiter davon abwenden und in die reale Welt zurückkehren. Aber vielleicht gibt es diesen interessanten Shift: Die Möglichkeit, über Leute so ranzukommen, dass sie aus der realen Welt wieder in die virtuelle Welt gehen, aber dann gezielt – nicht über Suchmaschinen.

Perspektiven und neue Projekte

Warten wir erst einmal ab, wo die Reise hingeht. Sie ist zwar nicht gerade langsam, sie geht rasant vor sich, aber wir können eben nur abwarten. Auf der anderen Seite habe ich schon betont, dass ich diesen Blog betreibe, damit ich zwar Leser finde, aber auch, weil ich gerne schreibe und mich die Technik fasziniert. Von der Warte bleibe ich dabei. Ich werde weiter meine Bücher schreiben, diesen Blog betreiben und wir schauen einfach mal, wo die Reise hingeht.

Falls ich eine Vergütung über Google AdSense bekomme, mag das ein Zubrot sein, aber für die Größe meines Blogs werden das Peanuts sein. Wie sich das verhält, wenn mein Blog irgendwann die Zielgröße von 2.000 bis 3.000 Artikeln erreicht hat, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dass das gar nicht so lange dauern muss, habe ich mir bei einem anderen Projekt bewiesen.

Da hatte ich gesagt: Okay, wir probieren mal, ob wir bis Ende 2026 pro Tag mindestens drei Artikel veröffentlichen können. Was soll ich sagen? Wir sind momentan bei einer Quote von durchschnittlich viereinhalb Artikeln pro Tag. Das heißt, wir werden die Veröffentlichungsquote von 1.000 Artikeln pro Jahr locker erreichen. Ziemlich interessant. Deswegen darf man gespannt sein, inwiefern es funktioniert, meinen offiziellen Blog soweit zu kriegen, dass ich vielleicht auch auf drei Artikel pro Tag komme.

Man darf nicht vergessen, dass man dann bei 1.100 bis 1.200 Artikeln pro Jahr liegt. Aber, was ich an anderer Stelle schon gesagt habe: Ich darf meine Bücher dabei nicht vergessen. Als nächstes großes Projekt für meine Webseite zählt, dass ich meine Bücher endlich mal einbinde, denn da ist momentan tote Hose und man greift ins Leere. Das macht für einen Blog, der hauptsächlich vom Autor handelt und seine Bücher besprechen will, wenig Sinn.

Aber gut, wie es sein soll, wir werden schauen, wie wir das hinbekommen. Soweit zu dem Thema. Also, ran an die Buletten, weiterschreiben, weitermachen, am Projekt arbeiten. Was zum Schluss dabei rauskommt, schauen wir uns einfach mal an. Vielleicht ist es nur ein Liebesdienst, ein Projekt, das am Ende null Interesse anzieht. Vielleicht geht es aber auch durch die Decke. Wie so oft wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Davon gehe ich aus.

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